Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Zweite Abteilung], Das Halsband der Königin : 1.-4. Bändchen (1849) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Das iſt gerade zu viel.

Es iſt ſo.

So will ich mir den Beauſire gefallen laſſen.

Sie ſind bequem, mein Herr.

Unter dem Vorbehalte der Wiedervergeltung; ſind Ihnen die Bedingungen genehm? 4

Sie ſind es mir, wenn Sie mir dieſelben voll⸗ ſtändig geſagt haben.

Hoͤren Sie, meine Liebe, ich habe Alles geſagt, was ich für den Augenblick zu ſagen hatte.

Bei Ihrem Ehrenwort?

Bei meinem Ehrenwort. Doch Sie begreifen Eines?2..

Was?

Daß, wenn ich zufällig nöthig hätte, daß Sie wirklich meine Geliebte wären...

4Ah! ſehen Sie! man hat das nie nöthigt mein err.

Doch es zu ſcheinen.

Das will ich mir auch gefallen laſſen.

Gut, abgemacht alſo.

Topp!

Hier iſt der erſte Monat zum Voraus.

Er reichte ihr eine Rolle von fünfzig Louisd'or, ohne nur das Ende ihrer Finger zu berühren. Und da ſie zögerte, ließ er die Rolle in die Taſche ihres Rockes gleiten, ohne nur dieſe ſo runde und ſo beweg⸗ liche Hüfte zu ſtreifen, welche die Feinſchmecker Spaniens nicht verachtet hätten, wie er.

Kaum war das Gold auf den Grund der Taſche gelangt, als ein zweimaliges Klopfen an die Hausthüre Oliva nach dem Fenſter ſpringen machte.

Guter Gott! rief ſie,entfliehen Sie geſchwinde, er iſt es. 4 Er. Wer? Beauſtre... mein Liebhaber; rühren Sie ſich doch. 4Ohl meiner Treue, mir gleichviel.