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„Der Henker hat London verlaſſen?“ fragte Athos. „Ja wohl. Aber es war dies nicht ſicher genug; er konnte zu einem Thore hinaus gehen und zum andern wieder herein kommen.“ „Wo iſt er jetzt?“ ſprach Athos.
„Im Keller.“
„In welchem Keller?“
„Im Keller unſeres Wirthes. Mousqgueton ſitzt auf der Schwelle, und hier iſt der Schlüſſel.“
„Bravo,“ ſagte Aramis.„Aber wie habt Ihr dieſen Menſchen beſtimmt, zu verſchwinden?“
„Wie man Alles in dieſer Welt beſtimmt, mit Geld. Es koſtete mich viel, aber er willigte ein.“
„Wie viel hat es Euch gekoſtet, Freund?“ fragte Athos; denn Ihr begreift nun, da wir nicht mehr ganz arme Musketiere ohne Habe und Gut ſind, müſſen alle Ausgaben gemeinſchaftlich ſein.“
„Es hat mich zwölftauſend Livres gekoſtet,“ erwiederte d'Artagnan.
„Wo habt Ihr dieſe gefunden? Beſaßet Ihr denn eine ſolche Summe?“
„Der berühmte Diamant der Königin,“ antwortete d'Artagnan mit einem Seufzer.
„Ah, es iſt wahr,“ ſagte Aramis,„ich erkannte ihn an Eurem Finger.“
„Ihr habt ihn alſo Herrn des Eſſarts wieder abge⸗ kauft?“ fragte Porthos. 3
„Ci, mein Gott, jaz aber es iſt da oben geſchrieben, daß ich ihn nicht behalten ſoll. Was wollt Ihr? die Diamante haben, wie man wohl glauben muß, ihre Sympathien und ihre Antipathien, gerade wie die Men⸗ ſchen. Es ſcheint, dieſer haßt mich.“
„Mit dem Henker ſelbſt alſo iſt die Sache gut ab⸗ gelaufen,“ ſagte Athos;„leider aber hat jeder Henker ſeinen Knecht, ſeinen Gehülſen, was weiß ich..


