er gewonnen, ſchlug er einen König um, ſo hatte er verloren.—
Er ſchlug einen König um.
„Eadlich!“ ſagte d'Artagnan. L““ Bei dieſem Worte erhoben ſich Athos und Aramis, ¹ Porthos wich einen Schritt zurück. Dolche und Schwer⸗ 6 ter glänzten. Aber plötzlich öffnete ſich die Thüre und Harriſon erſchien auf der Schwelle, begleitet von einem in einen Mantel gehüllten Manne. 5 Hinter dieſem Manne ſah man die Musketen von fünf bis ſechs Mann glänzen.
Groslow ſchämte ſich, mitten unter Weigyflaſchen, Karten und Würfeln ertappt zu werden, und ſtand raſch auf. Harriſon ſchenkte ihm aber keine Aufmerkſamkeit, trat, gefolgt von ſeinem Gefährten, in das Zimmer des Königs und ſprach:
„Karl Stuart, es iſt der Befehl eingetroffen, Euch ohne den geringſten Aufenthalt bei Tag oder bei Nacht— nach London zu führen. Bereitet Euch, ſogleich auf⸗ zubrechen.“.—
„Vom wem iſt der Befehl?“ fragte der König.
„Von General Oliver Cromwell,“ antwortete Harriſon,„und hier iſt Herr Mordaunt, der ihn über⸗ brichbee und beauftragt iſt, denſelben vollziehen zu
aſſen.— .„Mordaunt,“ murmelten die vier Freunde, ſich gegenſeitig anſchauend.
D' Artagnan raffte alles Geld zuſammen, das er und Porthos verloren hatten, und ſteckte es in ſeine weite Taſche; Athos und Aramis ſtellten ſich hinter ihn. Bei dieſer Bewegung wandte ſich Mordaunt um, erkannte ſie und ſtieß einen Schrei wilder Freude aus.
1„Ich glaube, wir ſind gefangen,“ ſagte d'Artagnan ganz leiſe zu ſeinen Freunden..
„Noch nicht,“ erwiederte Porthos.
„Oberſter!“ rief Mordaunt,„laßt dieſes Haus umzingeln, Ihr ſeid verrathen. Dieſe vier Franzoſen


