und ſtieß d'Artagnan mit dem Knie, als wollte er ihn fragen, ob es noch nicht bald Zeit wäre, zu einem andern Spiele überzugehen; Athos und Aramis ſchau⸗ ten ihn auch von Zeit zu Zeit mit einem forſchenden Auge an, aber d'Artagnan blieb unempfindlich.
Es ſchlug zehn Uhr. Man hörte die Runde vor⸗ überkommen.
„Wie viel ſolche Runden macht Ihr?“ ſagte d'Ar⸗ tagnan, neue Piſtolen aus der Taſche ziehend.
.„Fünf,“ erwiederte Groslow, valle zwei Stunden eine.
„Das iſt klug,“ verſetzte d'Artagnan.
Und nun warf er Athos und Aramis einen Blick zu.
Man hörte die Tritte der Patrouillen, welche ſich entfernten.
D'Artagnan erwiederte zum erſten Male die Knie⸗ ſtöße von Porthos mit einem ähnlichen Stoße.
Angelockt durch den Reiz des Spieles und durch den auf alle Menſchen ſo mächtig wirkenden Anblick des Goldes, näherten ſich die Soldaten, welche ihrem Befehle gemäß in dem Zimmer des Königs bleiben ſollten, allmälig der Thüre, erhoben ſich auf den Fuß⸗ ſpitzen und ſchauten d'Artagnan und Porthos über die Schultern; die von der Thüre näherten ſich ebenfalls und unterſtützten auf dieſe Art die Wünſche der vier Freunde, welche ſie lieber Alle unter der Hand haben, als genöthigt ſein wollten, ihnen in alle vier Ecken des Zimmers nachzulaufen. Die zwei Wachen an der Thüre hatten beſtändig das Schwert entblößt, nur ſtüßten ſie ſich auf die Spitze und ſchauten den Spie⸗ ern zu.
Athos ſchien immer ruhiger zu werden, je mehr der Augenblick herannahte; ſeine weißen, ariſtokratiſchen Hände ſpielten mit den Louisd'or, die er mit einer Leichtigkeit krümmte und wieder gerad bog, als wären ſie von Zinn geweſen; weniger ſeiner Herr, wühlte
Aramis beſtändig in ſeiner Bruſt; ungeduldig, weil er
—


