Teil eines Werkes 
Zwanzig Jahre nachher : Fortsetzung der Drei Musketiere : 7.-10. Bändchen (1845) Vingt ans après
Entstehung
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einfachen Logik ſchüttelnd,Eure Mateſtät verſteht mich nicht. Sie beurtheilt meine Anſichten nicht richtig, ohne Zweifel, weil ich mich im Franzöſiſchen ſchlecht ausdrücke.Ä.

Sprecht Italieniſch, mein Herr, die Königin Ma⸗ ria von Medicis, unſere Mutter, hat uns dieſe Sprache gelehrt, ehe der Cardinal, Euer Vorgänger, ſie in die Verbannung ſchickte, in der ſie ſtarb. Wenm etwas von dieſem großen, von dieſem erhabenen König Hein⸗ rich übrig iſt, von dem Ihr ſo eben ſprachet, ſo muß ich erſtaunen über die tiefe Bewunderung für ihn, mit der ſo wenig Mitteid für ſeine Familie verbunden iſt.

Der Schweiß lief in ſchweren Tropfen von der Stirne von Mazarin.

Dieſe Bewunderung iſt im Gegentheil ſo groß

und ſo wahr, Madame, ſprach Mazarin, ohne das Anerbieten der Königin, ſich einer andern Sprache zu bedienen, anzunehmen,daß wenn der König Carl I., den Gott vor jedem Unglück bewahren möge, nach Frankreich käme, ich ihm mein Haus, mein eigenes Haus anbieten würde. Aber leider wäre dieß ein durch⸗ aus nicht ſicherer Aufenthaltsort. Eines Tages wird das Volk dieſes Haus niederbrennen, wie es das des Marſchall d'Ancre niedergebrannt hat. Armer Concino Concini! er wollte doch nichts, als das Wohl von Frankreich.

Ja, Monſeigneur, wie Ihr, verſetzte die Köni⸗ gin ironiſch. 2

Mazarin ſtellte ſich, als verſtünde er den Doppel⸗ finn des Satzes nicht, den er ſelbſt ausgeſprochen hatte, und fuhr fort, über das Schickſal von Concino Con⸗ cini zu ſeufzen..

Aber, Monſeigneur, ſagte die Königin unge⸗ duldig,was antwortet Ihr mir?

Madame rief Mazarin,Madame, würde mir Eure Majeſtät wohl erlauben, ihr einen Rath zu ge⸗ ben? Wohl verſtanden, ehe ich mir dieſe Freiheit

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