Teil eines Werkes 
Zwanzig Jahre nachher : Fortsetzung der Drei Musketiere : 4.-6. Bändchen (1845) Vingt ans après
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Schauderhaft! rief der Lord,die Tochter von Heinrich IV., die Frau von König Karl. Warum wandtet Ihr Euch nicht an den erſten Beſten von uns?

Das iſt die Gaſtfreundſchaft, welche einer Königin derlaniniſer gibt, von dem ſie ein König verlangen will. G

Aber ich hörte von einer Heirath zwiſchen Seiner. Hoheit, dem Prinzen von Wales, und Mademoiſelle von Orleans ſprechen, ſagte der Lord.

Ja, ich hatte einen Augenblick Hoffnung dazu; die Kinder liebten ſich; aber die Königin, welche An⸗ fangs zu dieſer Liebe die Hände bot, hat ihre An⸗ ſichten verändert; der Herr Herzog, der das Entſtehen ihrer Vertraulichkeit ermuthigt hatte, verböt ſeiner Tochter, ferner an dieſe Verbindung zu denken. Ah, Mylord, fuhr die Königin fort, ohne daß ſie daran dachte, ihre Thränen zu trocknen,es iſt beſſer, zu kämpfen, wie es der König gethan hat, und zu ſterben, wie er es vielleicht thun wird, denn als Bettlerin zu leben, wie ich es thue.

Muth, Madame, ſprach Lord Winter,Muth,

verzweifelt nicht. Es liegt in den in dieſem Augenblick

ſo ſehr erſchütterten Intereſſen von Frankreich, den Aufruhr bei dem ihm benachbarten Volke zu bekämpfen. Mazarin iſt ein Staatsmann und er wird dieſe Noth⸗ wendigkeit begreifen.

Aber ſeid Ihr ſicher, ſagte die Königin,daß man Euch nicht zuvorkommen wird?

Wer ſoll mir zuvorkommen?

Joye, Pridge, Cromwell.

Ein Schneider, ein Krämer, ein Bierbrauer! Ach, ich hoffe, Madame, der Cardinal würde mit ſolchen Menſchen nicht in Verbindung treten.

Ei, was iſt er denn ſelbſt, fragte Henriette.

Aber für die Ehre des Königs, für die der Kö⸗ nigin...

Wir wollen hoffen, daß er etwas für dieſe Ehre