Teil eines Werkes 
Zwanzig Jahre nachher : Fortsetzung der Drei Musketiere : 4.-6. Bändchen (1845) Vingt ans après
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Ln meine Schweſter, iſt nicht mehr Königin, mein Kind, und ein Anderer regiert in ihrem Namen. Eines Tags wirſt Du das begreifen. Alſo an den König, Euern Neffen; ſoll ich mit jhm ſorechen; Ihr wißt, wie ſehr er mich liebt, meine utter.

Ach, der König, mein Neffe, iſt noch nicht König,

und ihm ſelbſt, wie Du weißt, La Porte hat es uns zwanzig Mal geſagt, fehlt es an Allem.

Dann wollen wir uns an Gott wenden, ſprach

das junge Mädchen.

Und es kniete neben ſeine Mutter nieder.

Die zwei Frauen, welche ſo neben einander vor demſelben Betpulte knieten, waren die Tochter und die Enkelin von Heinrich IV., die Frau und die Tochter von Karl I..

Sie hatten ſo eben ihr Doppelgebet vollendet, als eine Nonne ſachte an die Thüre klopfte.

Herein, meine Schweſter, ſprach die Aeltere von den Frauen, indem ſie ihre Thränen abtrocknete und ſich erhob.

Die Nonne öffnete ehrfurchtsvoll die Thüre.

Eure Majeſtät wolle mich gnädigſt entſchuldigen, wenn ich ſie in ihren Betrachtungen ſtöre, ſagte ſie; aber es iſt ein Fremder im Sprechzimmer, der von England kommt und ſich die Ehre erbittet, Eurer Ma⸗ jeſtät einen Brief übergeben zu dürfen.

Ah, einen Brief! einen Brief vom König viel⸗ leicht! Hörſt Du? ohne Zweifel Nachrichten von Dei⸗ nem Vater, Henriette. 3

Ja, Madame, ich höre und hoffe.

Und wer iſt der Herr, ſprecht.

Ein Edelmann von fünfundvierzig bis fünfzig Jahren.

Hat er ſeinen Namen genannt?

Mylord von Winter.

Zwanzig Jahre nachher. II. 15