Teil eines Werkes 
Zwanzig Jahre nachher : Fortsetzung der Drei Musketiere : 1.-3. Bändchen (1845) Vingt ans après
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Anderes iſt, als Noirmont, Euer Haushofmeiſter. Oeffnet. die Paſtete erſt, wenn Ihr allein ſeid. Ich hoffe, Ihr werdet mit dem, was ſie enthält, zufrieden ſein. Der ſtets ergebene Diener Eurer Hoheit, in der Baſtille wie anderswo,

. Graf von Rochefort.

N. S. Eure Hoheit kann Grimaud in jeder Be⸗ ziehung trauen. Es iſt ein ſehr geſcheiter und uns er⸗ gebener Burſche..

Der Herzog von Beaufort, dem man ſein Feuer zu⸗ rückgegeben hatte, ſeitdem er auf die Malerei Verzicht ge⸗ leiſtet, verbrannte den Brief, wie er dies zu ſeinem großen Bedauern mit dem von Frau von Montbazon gethan hatte, und er war im Begriff, daſſelbe mit dem Balle zu thun, als es ihm einfiel, er könnte ihm nützlich ſein, um ſeine Antwort zu Rochefort gelangen zu laſſen.

Er war wohl bewacht, denn in dem Augenblick, wo er es gethan hatte, trat La Ramée ein.

Bedarf Monſeigneur etwas? ſagte er.

Ich hatte kalt, antwortete der Herzog,und ſchürte das Feuer an, damit es mehr Wärme gebe. Ihr wißt, mein Lieber, die Zimmer des Thurmes von Vincennes ſind berühmt wegen ihrer Friſche. Man könnte Eis darin aufbewahren und ſammelt Salpeter in denſelben. Dieje⸗ nigen, in welchem Puylaurens, Marſchall von Ornano und der Großprior, mein Oheim, ſtarben, waren Arſenik werth, wie Frau von Rambouillet ſagte.

Und der Herzog legte ſich, ſeinen Ball unter den Kopfpfühl ſteckend, wieder nieder. La Ramée lächelte. Es war im Grunde ein braver Mann, der eine große Vorliebe für ſeinen erhabenen Gefangenen gefaßt hatte und in Verzweiflung gerathen wäre, wenn er ihm hätte ein Unglück begegnen ſehen müſſen. Die Unglücksfälle aber, welche hinter einander die drei genannten Perſonen betroffen hatten, waren unbeſtreitbar. 8