Teil eines Werkes 
Der Chevalier von Maison-Rouge : Episode von 1793 : 5.-8. Bändchen (1847) Le Chevalier de Maison-Rouge
Entstehung
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XXIX. Die Patrouille.

Als er in ſeinem Innern dieſe traurige Betrachtun⸗ gen beendigte, und während er das Waſſer mit jener ſchwermüthigen Aufmerkſamkeit, deren Symptome man bei jedem Vollblut⸗Pariſer wiederfindet, hinfließen ſah, hörte Maurice, auf das Brückengeländer geſtützt, eine kleine Truppe mit einem gleichmäßigen Schritte, wie etwa der einer Patrouille ſein könnte, auf ſich zukommen: es war eine Compagnie der Nationalgarde, welche vom andern Ende der Brücke herbeimarſchirte. Inmitten der Finſter⸗ niß glaubte Maurice Lorin zu erkennen.

Er war es in der That. Sobald er ihn erblickte, lief er auf ihn zu.

Endlich, rief Lorin,Du biſt es. Morbleu! man kann Dich nicht ohne Mühe auffinden.

Doch ein ander Geſicht gewinnt mein Geſchicke,

Da ich den Freund nun den treuen erblicke.

Diesmal wirſt Du Dich hoffentlich nicht beklagen; ich gebe Dir Racine, ſtatt Dir Lorin zu geben.

Was willſt Du denn hier in Patrouille machen? fragte Maurice, den Alles beunruhigte.

Ich bin Anführer einer Expedition, mein Freund; es handelt ſich darum unſern erſchütterten Ruf auf ſei⸗ ner urſprünglichen Baſe wiederherzuſtellen.

aann wandte er ſich gegen ſeine Leute um und rief:

Das Gewehr in die Hand, präſentirt das Gewehr, hoch das Gewehr. Gut, meine Kinder, die Nacht iſt noch nicht ſchwarz genug. Plaudert von Euren kleinen Ange⸗ legenheiten, wir wollen von den unſrigen plaudern.

Dann ging er wieder auf Maurice zu und ſagte zu dieſem:

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