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„Ja, wir ſind Alle hier,“ erwiederte Maurice,„be⸗ ruhigen Sie ſich alſo und machen Sie ſich keine ſolche Schreckniſſe mehr. Es gibt beſonders einen Namen, wel⸗ chen auszuſprechen Sie ſich abgewöhnen müſſen, inſofern er in dieſem Augenblick nicht im Geruche der Heiligkeit ſteht.“
„Und welchen?“ fragte Genevisve raſch.
„Den des Chevalier von Maiſon⸗Rouge.“
„Ich habe den Chevalier von Maiſon⸗Rouge genannt!“ rief Genevisve erſchrocken.
„Allerdings,“ antwortete Dirmer mit einem erzwunge⸗ nen Gelächter.„Doch Sie begreifen, Maurice, es iſt dar⸗ über nicht zu erſtaunen, da man öffentlich ſagt, er ſei der Schuldgenoſſe der Tochter Tiſon und habe einen Entfüh⸗ rungsverſuch geleitet, der zum Glück geſtern geſcheitert iſt.“
„Ich ſage nicht, es ſei hier Anlaß zum Erſtaunen,“ antwortete Maurice,„ich ſage nur, er habe ſich wohl zu verbergen.“
„Wer?“ fragte Dirmer.
„Der Chevalier von Maiſon⸗Rouge, bei Gott! die Gemeinde ſucht ihn und ihre Spürhunde haben eine feine Naſe.“
„Wenn man ihn nur feſtnimmt, ehe er ein neues Unternehmen vollführt, das ihm beſſer gelingt, als das letzte,“ ſprach Morand.
„In jedem Fall wird das nicht Königin ſein,“ verſetzte Maurice.
„Warum dies?“ fragte Morand.
„Weil die Königin fortan vor ſeinen Handſtreichen ſicher geſtellt iſt.“
„Und wo iſt ſie denn?“ fragte Dirmer. „In der Conciergerie, wohin man ſie in dieſer Nacht verſetzt hat“ Dirmer, Morand und Genevisve ſtießen einen Schrei aus, den Maurice für einen Ausruf des Erſtaunens hielt. „Sie ſehen alſo,“ fuhr er fort,„den Plänen des
zum Vortheil der


