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„Ich danke,“ rief der Kapitän, welcher geſehen hatte, woher die Kugel kam;„ich danke und werde Dir dieſe wett machen.“
Aber trotz ſeiner Selbſtbeherrſchung war der junge Kapitän genöthigt ſtille zu ſtehen, und ſein Degen ent⸗ fiel ſeinen Händen. Remoneng lief hinzu und faßte ihn in ſeine Arme.
„Willſt Du Dich bei mir verbinden laſſen, Ra⸗ vailly?“ rief Canolles,„ich habe einen Wundarzt, der in keiner Beziehung meinem Koch nachſteht.“
„Nein, ich kehre nach Bordeaux zurück; aber er⸗ warte mich jeden Augenblick, ich verſpreche Dir zurück⸗ uhunmen. Nur werde ich diesmal meine Stunde wählen.“
„Zum Rückzug,“ rief Remoneng,„zum Rückzug! man flieht dort. Auf Wiederſehen, Canolles, Ihr habt die erſte Partie gewonnen.“
Remoneng ſprach die Wahrheit, die Artillerie hatte furchtbare Verheerungen unter den Landtruppen ange⸗ richtet, welche bei dieſer Affaire wenigſtens hundert Mann verloren; die Seetruppen hatten nicht weniger verloren. Den ſtärkſten Verluſt hatte jedoch die Com⸗ pagnie Navailles erlitten, welche, um die Ehre der Uniform aufrecht zu erhalten, ſtets an der Spitze der Bürger von v'Eſpagnet marſchiren wollte.
Canolles hob ſeine entladene Piſtole in die Höhe und rief:
„Stellt das Feuer ein, laßt ſie ruhig ſich zurück⸗ ziehen; wir haben keine Munition zu verlieren.“
Die Schüſſe, welche man ferner abgefeuert hätte, wären wirklich verlorene Schüſſe geweſen. Die An⸗ greifenden zogen ſich in Eile zurück, ließen ihre Todten auf dem Platze und nahmen nur ihre Verwundeten mit. Canolles zählte die Seinigen; er hatte ſechzehn Verwundete und vier Todte. Er ſelbſt hatte keine Schramme bekommen.
„Teufel!“ ſagte er, während er zehn Minuten


