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ſamſten Blick ab, der je in das Heiligthum einer Ver⸗ ſchwörung gedrungen iſt.
Man vernehme, was er ſah..
Neben einer Frau, welche ſtand und die letzte Na⸗ del befeſtigte, die auf ihrem Kopfe einen Reiſe⸗ hut feſthalten ſollte, kleideten einige Dienſtmädchen ein Kind vollends in ein Jagdgewand: das Kind wandte Canolles den Rücken zu, und dieſer konnte nur ſein blondes Haar unterſcheiden.
Aber die Dame, deren ganzes Geſicht von dem Glanze zweier ſechsarmiger Leuchter übergoſſen war, die auf jeder Seite der Toilette Bedienten, Karyatiden ähnlich, hielten, bot Canolles das genaue Original des Porträts, das er kurz zuvor in dem Halb chatten des Gemachs der Prinzeſſin erblickt hatte: es war das längliche Geſicht, den ſtrengen Mund, die Naſe mit der gebieteriſchen Biegung der Frau, deren lebendes Bild Canolles erkannte. Alles an ihr kündigte die Herr⸗ ſchaft an, ihre kühne Geberde, ihr funkelnder Blick, ihre ungeſtümen Kopfbewegungen. Alles kündigte bei den Anweſenden den Gehorſam an, ihee Verbeugungen, die Eilſertigkeit, mit der ſie den verlangten Gegenſtand brachten, die Raſchheit, mit welcher fie auf die Stimme jhrer Gebieterin antworteten oder ihren Blick be⸗ ragten.
Mehrere Officianten des Hauſes, unter denen Ca⸗ nolles den Kammerdiener erkannte, packten in Fellei en,
in Koffer und Mantelſäcke, die Einen Juwelen, die
Andern Geld und wieder Andere das Arſenal der Frauen, Toilette genannt. Der kleine Prinz ſpielte und lief während dieſer Zeit unter den eiligen Bedien⸗ ten hin und her; aber unglücklicher Weiſe vermochte Canolles ſein Geſicht nicht zu ſehen.
„Ich hatte es vermuthet,“ murmelte er;„man hintergeht mich: dieſe Leute treffen Vorkehrungen zur Abreiſe. Ja, aber mit einer Geberde kann ich dieſe Scene der Myſtification in eine Scene der Trauer


