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Fuͤßen lag erſchlagen der Goliath— Roß und Mann!— da ertoͤnte ein Geſchrei des Entſe⸗ tzens— des Erſtaunens, und erſchuͤtterter als je, riefen die Kampfrichter das gewoͤhnliche Wort:
Gott ſelbſt hat gerichtet, er iſt gerecht!
Da mußten die Moͤnche verſtummen, denn das aufgeregte Volk ſchrie Wunder. Es drang in die Schranken, es hob den wunden Ritter vom Roß, kraͤnzte ihn und dieſes mit Lorbeern, nannte ihn einen St. Georg und St. Michael, und warf ſich vor ihm in den Staub. Oben blie⸗ ben die ſchoͤnen Haͤnde auch nicht muͤßig, die Herzogin ſelbſt warf Blumen und Schleier hin⸗ ab, Tuͤcher und Kraͤnze regneten vom Balkon, und die Ritter brachten Wein herbei, ihn zu ſtaͤrken. Aber der Herzog ſah den Verwundeten immer bleicher werden, er befahl, ihm thaͤtige Huͤlfe, ſorgſame Pflege zu leiſten, und in ei⸗ ner Saͤnfte zu entfernen. Der Leichnam des vom Blitz Erſchlagnen, nahm den leeren Sarg ein, den die Moͤnche ſtumm und traurig begleiteten, als man ihn entfernte, und ob es gleich hier und da Philoſophen gab, welche als ſehr natuͤr⸗ lich erklärten, daß des Renegaten Eiſenruͤſtung den Blitz angezogen, ſo mußten doch alle zuge⸗


