r Ent⸗ Blicken. ahete ſie wie der Strom. ſollſt ſt will reißen, der Un⸗ eidigen s Dei⸗ d wird
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begehre vor ſie gelaſſen zu werden, um ſie von ſeiner Vertheidigung zu unterrichten. Scheelen Blicks ſahen die Moͤnche den Ketzer an, der fuͤr die Ketzerin kaͤmpfen wollte, und haͤtten ihn lieber abgewieſen, aber ſie wagten es nicht, bei der Gewiſſenhaftigkeit der Kampfrichter, und es ſchien ihnen zugleich zuverlaͤſſig, daß er unter den geweihten Schwerdtern der rechtglaͤubigen Ritter fallen muͤſſe, die ſich ihm entgegen ſtel⸗ len wuͤrden. Auch er ward zu Editha gefuͤhrt, Still und geraͤuſchlos, wie in einen Tempel, trat er ein, und eine lebendige Ueberzeugung von der Unſchuld der Beklagten bemaͤchtigte ſich ſeiner, als er ſie betend erblickte; er hoͤrte, wie ſie ſich dem Herren uͤber Leben und Tod kindlich ergab, und die Freuden der Unſterblichkeit hoffte. Er trat naͤher, legte ſanft ſeine Hand auf ihre Schulter und ſprach geruͤhrt:
„Jungfrau! erhebet Euch, und faſſet Muth und Hoffnung! Der Herr, den ich anbete in Euerm Glauben, ſendet mich zur Vertheidigung Eurer Unſchuld, und wird meinen Arm ſtaͤrken im morgenden Kampf. Betet! daß Gott mir den Sieg verleihe!“⸗
Ergriffen von dem wohlthaͤtigen Zauber die⸗ fer Rede, erhob ſich Editha, und ihr verklaͤrtes


