Teil eines Werkes 
1. Theil (1827)
Entstehung
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ſaͤnftigte Natur ſchien unter dem funkelnden Sternenſchleier zu ſchlummern, den der Himmel uͤber die trauernde Erde ausgebreitet hatte. Die geſaͤttigte Horde nahm Innen und Außen Platz, und uͤberließ ſich dem ſtaͤrkenden Schlummer nach den Beſchwerden des Tages; tiefe laute Odemzuͤge wurden hoͤrbar, Marina lag, im Mantel gehuͤllt, allein in dem obern Raum der Kapelle, ihr graues Haupt ruhte auf der Steinſtufe des zertruͤm⸗ merten Altars, und ſie gab ſich alle erſinnliche Muͤhe zu ſchlafen; allein wie gewoͤhnlich floh ſie der Freund der gluͤcklichen Jugend, und ſelt⸗ ſam aufgeregt von ihren Erinnerungen und den Laſten des Tages, warf ſie ſich unruhig auf dem harten Lager umher. Da ſah ſie auch Recht? erſchien am Eingange des Doms eine hohe rit⸗ terliche Geſtalt, in ſchwarzer dunkler Ruͤſtung, blieb unbeweglich ſtehn, und ſchien die Schlaͤfer rings umher mit ſcharfem Blick zu betrachten. Wer mag das ſeyn?(ſagte Marina dumpf in ſich hinein, jedoch ohne ſich zu ruͤhren) iſts der ſchwarze Engel, der da kommt, ſeine Leute zu zaͤhlen? iſts ein Geiſt, der aus jenen Huͤgeln

empor ſteigen darf um Mitternacht? iſts Zorda⸗

ſter oder Brama ſelbſt, der auf dieſe Ungeweihe

ten die Schlummerſchaale usge, uad das 5