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Marie von Sinclair / Aus d. Franz. übers. von L. F. Huber
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ſie mehr zu ſchrekken: ſie ſchien ſich das ſuͤßeſte Gluͤk davon zu verſprechen. Sie woll⸗ te, ſagte ſie, bald mit ihm abreiſen, ſich nie mehr von ihm trennen, wie eine Schweſter bei ihm bleiben. Sie bildete ſich ein, was ſie empfaͤnde ſei keine Liebe mehr. Wahr iſt es, daß der Ausdruk ihrer Zaͤrtlichkeit etwas uͤberirdiſches bekommen hatte, das ihn faſt rechtmaͤßig machte. Fernance fing an, in dieſer Anhaͤnglichkeit ſo viel Reize zu finden, er ſah ſich ſo vollkommen geliebt, daß er wohl gewuͤnſcht haͤtte, ewig ſo geliebt zu werden. Aber ach, ſeine Theilnahme fuͤr Marien ſollte fortan ihm nur Schmerzen bringen, und wer⸗ den dieſe nicht ewig danern? Koͤnnte Fer⸗ nance beſſer als ich jemals den unſeligen Tag vergeſſen, da meine Schweſter in unſern Armen den lezten Seufzer ausſtieß?