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Marie von Sinclair / Aus d. Franz. übers. von L. F. Huber
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rie nahm uns beide unter die Arme; wir waͤhlten den kuͤrzeſten Weg; er fuͤhrte durch einen Bogengang von Siringa, der in voller Bluͤthe ſtand, und einen ſo ſuͤßen Duft ver⸗ breitete, daß ich ſeitdem keine Siringa mehr roch, ohne an jenen Augenblik, der uͤber die bitterſten Leiden meines Lebens entſchied, lebhaft erinnert zu werden.

Wie wir am Ende der Allee waren die an einen Fluͤgel des Hauſes ſtieß, warfen die durch die Fenſter ſcheinenden Lichter einen ſauften Schimmer auf das Geſicht meiner Marie. Man konnte nun den gefuͤhlvollen Ausdruk ihrer Augen, und den maͤchtigen Zauber aller ihrer Zuͤge beſſer erkennen. Ich bemerkte, daß unſer Unbekannter mit Erſtau⸗ nen, mit einer Art Entzuͤkken ſie betrachtete.

Er blieb ſtehen, und fragte ſie mit dem Ton

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