188 Pierce, nehmet ſie von ihres armen Bruders Hand; ein ſo gutes Maͤdchen, als je unter der Sonne er⸗ ſchien. Da Ihr nicht des Vaters Segen mit ihr ha⸗ ben koͤnnt,“— ſeine Stimme zitterte wieder,—„ſo nehmet den meinigen.“
Das junge Paar ſtuͤrzte einander in die Arme, und in dem Augenblick ſah ſich jeder in der Verſamm⸗ lung um, da ſich ploͤtzlich aus einem Winkel ein Ge⸗ ſchrei hoͤren ließ, das kein Andrer als Andy Awling ausſtieß. Herr B. fragte ihn in einem etwas ſcharfen Ton um die Urſache ſeiner ungeziemenden Unterbrechung, und er erklaͤrte ſie folgendermaßen:„Wir bitten Ew. Gnaden zehntauſendmal um Verzeihung; aber es iſt die Mode bei uns ſo zu ſchreien, wenn wir freudig ſind, oder betruͤbt, oder toll, oder etwas dergleichen. Und ſo wahr ich dieſen Stuhl in der Hand halte, mein Herz iſt in dieſem Augenblick ſo groß wie ein Haus; denn unabhaͤngig von Allem was wir jetzt ſehn und hoͤren, da giebts auch noch ein Geſchoͤpf in Cla⸗ rah, das ſo froh ſeyn wird, als ich bin, ein Geſchoͤpf das bereit iſt, Jemanden zu heirathen, den ich kenne.“ Und nun ging er wieder ruhig zu ſeinen Freunden.
„Herr Crohoore,“ ſagte er, und machte einen ehrerbietigen Kratzfuß,„vielleicht werdet Ihr ſo ge⸗ faͤllig ſeyn, mir einige Dinge zu ſagen, die ich gern wiſſen moͤchte.“
„Sehr gern, Andy, was es auch ſeyn mag.“ „War es kein wirklicher Geiſt, den wir eines


