Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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ein ſo finſtres und menſchenfeindliches Gemuͤth wirken mußte, ſchien die unmittelbare Urſache der Rache, uͤber die er vielleicht ſchon lange gebruͤtet hatte. Die Zei⸗ chen der Fußtritte auf dem Miſthaufen bei der Stall⸗ thuͤr, die voͤllig mit einem Paar alter Schuhe uͤber⸗ einſtimmten, die er zuruͤckgelaſſen hatte; der blutige Abdruck der Finger an der Klinge, als er in den Stall ging das Pferd zu ſtehlen, und ſchließlich, daß man ihm auf dem Pferde begegnete, auf welchem er die ungluͤckliche Tochter ſeiner Schlachtopfer entfuͤhrte; kurz, nichts, als die Beweiſe eines eigentlichen Augen⸗ zeugen der blutigen That, koͤnnte uͤberfuͤhrender geweſen ſeyn, und Crohoore war demnach uͤberwieſen, zur Zu⸗ friedenheit eines vollen und verabſcheuenden Gerichts⸗ hofs, einen grauſamen und entſetzlichen Mord an drei menſchlichen Weſen begangen zu haben. Als der Aus⸗ ſpruch angekuͤndigt wurde, ohne daß die Geſchwornen ihre Stellen verließen, entſtand ein Ausdruck des Bei⸗ falls, lauter als es fuͤr einen Gerichtshof anſtaͤndig und ſchicklich iſt. Er hatte keine Zeugen gefordert, und hatte keine voon denen unterſucht, die gegen ihn aufgeſtellt waren, noch hatte er die geringſte Vertheidigung gemacht; ſein Geſicht veraͤnderte ſich keinesweges waͤhrend des Ver⸗ hoͤrs, und als die ſchreckliche Auseinanderſetzung fort⸗ ſchritt, ſah man ihn ſogar mit einem unbefangnen, gefuͤhlloſen Anſehn um ſich her blicken. Auch ſagte Mechawl oder Mickel, deſſen ſich der Leſer wohl er⸗ innern wird, als eines ſeiner erſten Bekanntſchaften