Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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entfernt, um etwas von dem Vorfall zu wiſſen, und als der Vogt zuruͤckkehrte, ſprachen ſie blos unter ein⸗ ander von Vermuthungen und unbeſtimmten Hoffnun⸗ gen. Aber er verfuͤgte ſich mit Ernſthaftigkeit hinter den Verbrecher, und mit gleicher Ernſthaftigkeit machte er ein Zeichen, daß man zu dem ungluͤcklichen Ort fortſchreiten ſollte, und Alles bewegte ſich fort, noch melancholiſcher als vorher. Pierce ſchien die Macht verloren zu haben, irgend einen Gedanken klar zu faſ⸗ ſen, und das Volk ſchloß, daß die Ruͤckſprache mit der Magiſtratsperſon nichts mit Pierce zu thun hatte.

Der Verurtheilte und ſein Beichtvater ſtanden nun unter dem Galgen. Pierce ſah die Reiter und Infanteriſten nahe ihn umſchließen; er fuͤhlte, daß ſie ſich wie Schatten des Todes, zwiſchen ihn und das Leben hinſtellten. Aber er blieb dennoch ſtandhaft, und blickte wie ein Chriſt aus dieſer Welt in die Herrlich⸗ keit der naͤchſten, ſo daß er mehr auf das zu denken ſchien, was er zu gewinnen hoffte, als an das, was er verlieren mußte. Der Prieſter, der ein junger Mann war, wie er ſelbſt, hielt ſeine Haͤnde, und mit Thraͤnen des Grams und frommen Eifers, die ihm uͤber die Wangen rollten, ſprach er zu ihm die letzten Worte des Troſtes und der Hoffnung. Hierauf kuͤßte er den Verurtheilten und ſagte dem Vogt, daß ſein Beichtſohn voͤllig bereit waͤre fuͤr ſein Schickſal. Aber kaum hatte er dies ausgeſprochen, als ein durchdrin⸗

gendes Geſchrei außerhalb des Zirkels gehoͤrt wurde,

und ein junges Frauenzimmer rannte, wie ein Blitz

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