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nicht zu dieſer Welt zu gehoͤren ſchien; er glich einem Weſen anderer Art, verſchieden von den Geſchoͤpfen, unter denen er einher ging; das Grab hatte ihm bereits ſein Siegel aufgedruͤckt. Sein Auge er⸗ kannte keinen der belebten oder unbelebten Gegenſtaͤnde um ihn her; es wanderte nicht, wie das menſchliche Auge wohl thut, um ſich Befriedigung zu verſchaffen; und ob er gleich muthig vorwaͤrts ſchritt, ſo ſchien dies mehr die Folge eines ſtarken Entſchluſſes, ange⸗ trieben von den Muskeln ſeines Koͤrpers, als die Wirkung geiſtigen Antriebs. Seine trocknen Lippen bewegten ſich in ſchnellem Gebet, ſo ſchnell, daß man glauben konnte, er fuͤrchtete eine einzige Sekunde jener zugemeſſenen Zeit zu verlieren, um ſeine großen Vor⸗ bereitungen zu machen. Und wenn er zuweilen bei den verſchiedenen Wendungen der Straßen mit ſeinem Prieſter niederkniete, dann war es ſchrecklich, das Auf⸗ richten ſeiner Augen zu ſehn, die umher rollten, und ſich flehend zum Himmel erhoben, oder ſich ſchaudernd in ſein Inneres kehrten, daß nichts als ihr Weißes zu ſehn war, ohne Leben und ohne Lebensluſt.
Die Proceſſion erreichte die letzte Wendung der letzten Straße in der Vorſtadt, durch die ſie kommen mußte. Der hohe Galgenbaum ſtand gerade vor dem Verbrecher. Beim erſten Anblick deſſelben ſchritt er ein wenig zuruͤck, und druͤckte feſt den Arm ſeines Beichtvaters. Doch einige guͤtige und beherzigende Worte des Letztern gaben ihm neue Spannkraft, und er ging ſchneller als vorher. In dieſem Augenblick
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