Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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„Was habt Ihr wohl da in dem Sack, mein guter Freund?“

„Es iſt ein Zeichen, daß Ihr es nicht wißt, ſonſt wuͤrdet Ihr nicht gefragt haben,“ antwortete der unverſchaͤmte Hund, auf den der ſichtbare Rang und die hoͤflichen Manieren des Herrn B. nicht den min⸗ deſten Eindruck machten.

„Mit Verlaub, Ew. Gnaden,“ ſagte Sheemun, nes iſt Tauſend gegen Eins zu verwetten, daß er irgend eines ehrlichen armen Mannes Speck darin hat.“

„Wie gut Ihr errathen koͤnnt, Croonawnee, aber mit all Eurer großen Kenntniß wißt Ihr doch eben ſo viel davon als die Kuh von einem Feiertag, oder wie das Schwein ſich auf einen falſchen Shilling verſteht. Und Croonawnee, ich rathe Euch ruhig zu ſeyn; denn bei meiner Seele, und das iſt ein Schwur, Ihr habt vielleicht oͤfter mit Eurem Stock geholfen eines armen Mannes Thuͤr einzuſtoßen, oder auch eines rei⸗ chen Mannes,— oͤfter als ſie es gewuͤnſcht haben moͤchten.. Er fing an ſich fortzubewegen, und naͤherte ſich Sheemun, als er aufhoͤrte zu ſprechen. Ob er nun ſeines Freundes ſchadenhafte Seite beruͤhrt hatte, oder ob Sheemun einen ſo lebhaften Abſcheu gegen alles Ehrwidrige fuͤhlte, genug, er gerieth in heftigen Zorn uͤber dieſen Anfall auf ſeine Ehrlichkeit. Vielleicht wirkte auch noch ein anderer Bewegungsgrund zum Nachtheil des Reiſenden, den wir jetzt nicht erklaͤren

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