Teil eines Werkes 
1. Theil (1828)
Entstehung
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feſt angezogen, der Zuͤgel ihm zugeworfen, und in ei⸗ nem Nu war er wieder auf dem Pferde. Den Maͤn⸗ nern, die ſie hier angetroffen hatten, rief er zu:„In einer Stunde werden wir wieder hier ſeyn, und er⸗ mangelt ja nicht, die Pferde in Bereitſchaft zu haben.“ Das Wort war wie vormals:„ſprengt an, Ihr Jun⸗ gen!“ und ſie ſetzten Alle vorwaͤrts, auf dieſelbe un⸗ gezaͤhmte Weiſe, als vorher.

Endlich gelangten ſie zu einigen zerſtreuten Huͤt⸗ ten, die in verſchiedenen Entfernungen, und nicht in geraden Linien erbauet, von den Bewohnern jedoch mit dem Namen eines Dorfs beehrt wurden. Allenthalben herrſchte die Stille und Ruhe der Nacht. Kein Licht war ſichtbar in den elenden Huͤtten; alle Arbeit, ja das Leben ſelbſt ſchien einen Stillſtand gemacht zu haben. Doch als ſie vorbei ritten, oͤffnete ſich verſtohlnerweiſe eine Thuͤr nach der andern; halb angekleidete Figuren bei⸗ der Geſchlechter erſchienen an jeder derſelben, und die oft wiederholte Ausrufung:„Gott ſey mit Euch, Ihr guten Jungen!“ Worte, welche ſie in einem ſo bittern Ton herſagten, als wollten ſie einen Hund auf einen verhaßten Feind loshetzen, zeigte vollkommen an, daß ſie die Zwecke der Reiter vermutheten, und gehoͤrig wuͤrdigten. Als ſie zur Schmiede kamen, trat ſogleich ein Mann heraus mit Lichtern, angezuͤndetem Torf, und einem Hammer, welche Dinge keinen Zweifel uͤbrig ließen, daß man ſie erwartet hatte.

„Iſt der alte Vogel in ſeinem Neſte?“ fragte Doran dieſen Mann, als er den Zuͤgel einzog.