Teil eines Werkes 
1. Theil (1828)
Entstehung
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„Da haben wir's, er macht ſich nicht viel aus mir, oder meinen Gaͤnſen,“ ſagte ſie leiſe fuͤr ſich hin, brummte dann wieder ihr altes Liedchen, drehte ihr Spinnrad mit verdoppelter Aemſigkeit, und die jungen Leute unterhielten ſich nun ohne weitere Unterbrechung.

Bald darauf luͤftete eine ſcheue, aber doch feſte Hand, die Klinke, und Andrew Mouldowny, der Pfeifer des Diſtrikts, trat herein. Die einſchmeichelnde, knechtiſche Stimme dieſes Mannes, und ſein ſchma⸗ rotzeriſches Greinen, bewies ſeine bettleriſche Profeſſion, und zeigte, daß er zu gefallen und zu amuͤſiren wuͤnſchte, zur Vergeltung des Obdachs und der guten Koſt, die er zu erhalten hoffte.„Gott gebe Euch ein gluͤckliches und geſegnetes Weihnachtsfeſt,“ ſagte er, und ſchritt zu einem Sitze beim Kamin, zu dem er ſich berechtigt glaubte, in einem ſchleppenden Gange, der ſeine un⸗ thaͤtige, muͤſſige Lebensweiſe charakteriſirte. Unaufgefor⸗ dert zog er dann aus der fuͤr dieſen Zweck eingerichteten, unermeßlichen Taſche ſeines zerriſſenen Ueberrocks ſeine freundlichen Pfeifen, ſchraubte ſie zuſammen, und waͤh⸗ rend er ſie ſtimmte, brachte er mancherlei Erzaͤhlungen und Schmaͤhgeſchichten vor, ſprach von Heirathen und Tod⸗ tenwachen, von Kindtaufen und Begraͤbniſſen, von ab⸗ gebrochenen Eheverbuͤndniſſen, e8 ſ uet andern Dorfgeſchichten. Der Sack war indeſſen mit Luft ge⸗ fuͤllt, die Andrew aufſchnaufte, wie ein Windhund, der ſich dem Wilde naͤhert.

Als Andrews Zunge und Anekdoten erſchoͤpft waren, befand ſich ſein Inſtrument gluͤcklicherweiſe im