Teil eines Werkes 
2 (1818)
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er ſich einen ziemlich großen Bündel Holz zuſam⸗ men und band dieſen an den Schweif des Pferdes. Als er nach Hauſe fuhr, und gegen ſeine Wohnung kam, die auf einer Anhohe lag, ſtrengte das Pferd ſeine Kräfte an, um den großen Bündel Holz hinauf zu bringen, aber als ſolches bald oben war, riß die Schwere des Bündels dem Pferde ſeinen Schweif aus.

Als der arme Bauer ſeinem reichen Bruder das Pferd ohne Schweif zurück brachte, nahm es derſelbe nicht an, ſondern verlangte vierhundert Rubel dafür, oder er würde ihn, ſagte er, in dem nächſten Städtchen beim Cadi verklagen. Da der Arme ihm die Summe nicht geben konnte und wollte, ſo reiſten ſie den folgenden Tag gemein⸗ ſchaftlich zum Cadi. Da ſie denſelben Tag das Städtchen nicht erreichen konnten, kehrten ſie beide in einem Wirthshaus ein, um daſelbſt Nachtlager zu halten. Der Reiche hatte Geld, und kannte an dem reichlich mit Speiſen beſetzten Tiſche de, Wirths ſeinen Hunger befriedigen. Aber nicht ſo der Arme, der hatte nichts, als etwas trockenes Brod, das er in einem Sacke von Hauſe mitgenommen hatte. Er legte ſich auf die Schlafbank über den Ofen; da ihm aber die Speiſen ſo gut in die Naſe rochen, ſo wollte er ſehen, was die Gäſte unter ihm aßen. Er ſah, daß es Reiß und Hammelfleiſch war; da

(Maͤhrchen.) F dachte