Teil eines Werkes 
2 (1818)
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Anzahl Tſchädkür zu Pferde, welche ſich unter den

Baum lagerten und ein großes Feuer anmachten, um dabei zu kochen. Nach einer Weile kamen noch mehrere Tſchädkür, auf Eſeln ſitzend, dieſe lager⸗ ten ſich auch um das Feuer. Als die Geſellſchaft, es mochten ungefähr etliche zwanzig ſeyn, um das Feuer ſaß und zuſammen aß und trank, da ſtieg der Mann etwas tiefer vom Baum herunter. Da er aber ſahe, daß es ſo Viele waren, fürchtete er ſich, und wollte nicht herunter ſteigen; indem ſah einer von der Geſellſchaft zufällig aufwärts und da erblickte er aus den Zweigen den Pferdekopf, wel⸗ cher herunterhing. Es erſchrack berſelbe darüber ſo, daß er ſeinen Genoſſen zurief:„ein Ungeheuer! ein Ungeheuer!“ ſo daß dieſelben bei dieſem An⸗ blick Alle aufſprangen, ſich auf ihre Pferde und Eſeln warfen und eilig davon ritten.

Als der Mann dieſes auf dem Baume ſah, wunderte er ſich ſehr, ſtieg herunter und fand noch viele Speiſe und Trank, und da er den ganzen Tag nichts gegeſſen hatte, und daher ſehr hungrig war, ſo ſchmeckte es ihm vortrefflich. Er konnte aber doch nicht Alles aufeſſen, ſondern mußte Vie⸗ les übrig laſſen. Jetzt ſtieg er wieder auf ſeinen Baum, band ſich oben an einen Aſt feſt und ſchlief die Nacht über daſelbſt.“

Als es Morgen ward, wurde er durch ein

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