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ch Es iſt in der That lächerlich wenn man oft ne ließt, wie die meiſten Zeitſchriften mit vollen Backen 23 es auspoſaunen, wenn ein König oder Fürſt ſeine ir Regentenpflicht ausübt;*) wenn es heißt: der b. gute, der edle Fürſt, der Vater ſeines Volkes.) 13 Sind denn die Furſten in einem ſo übeln Rufe,
daß man ihre Rechtſchaffenheit und ihre Regenten⸗ pflicht zu einer Welt⸗Neuigkeit macht?— Das heißt nicht die Könige und Fürſten erheben, ſondern ſte in der That erniedrigen. Ein Fürſt, der auf
iiber ſpeißt, im Ueberfluß lebt, während ein Theil
ſeiner Unterthanen unverſchuldet im Elend ſchmach⸗ tet oder gar verhungert, entehrt die hohe Stelle auf die ihn die Geburt und das Schickſal geſtellt hat. Ein Fürſt iſt nicht ein Fürſt, durch ſein⸗ Macht und Gewalt;
ein edler Fürſt iſt Gott in menſchlicher Geſtalt.
. Sehr wahr ſagte jener Weltweiſe zu einem Kö⸗
Brüder und gleich ſind! aber ich ſehe deſto demü⸗ thiger deine Krone an, da dich Gott über ſo große Weſen geſetzt hat, natürlich nicht ſie zu mißhan⸗ deln und zu dricken, ſondern ſie zu lieben, und für ihre kleine und große Glückſeligkelt zu ſorgen.
) Selbſt von jedem Menſchen aus dem niedern Stande⸗ fordert man Rechtſchaffenheit und Pflichterfuͤllung. Warum denn nicht von gebildeten, erhabenen Per⸗
ſtehen, und auf die Jedermann hinſteht.
**) Oder es mutzte ſeyn, daß manche Räthe ißrem Furſten in oͤffentlichen Blaͤttern gute Handlungen
— oder Eigenſchaften andichteten, die demſelben man⸗ . geln, in der edlen Abſicht, um ihn wenigſtens zum Theil dahin zu bringen, was die Oeſßentlickeit
H
nig: Ich ſtehe hier mit Stolz neben dir, daß wir
ſonen, die vor aller Augen auf einer ſo hohen Stelle—
. von ihm ſagt. Das iſt der beſte Fürſt von demman


