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ſchwamm, und nun ſeine Phantaſie das geliebte Bild an die verlaſſene Stätte wieder hinzauberte. „Werde ich Dich je beſitzen!» ſo ſeufzte er tief auf:» wenn auch in Deinem ſchuldloſen Her⸗ zen der Himmelsfunken der Liebe gezündet, wird ein ſtrenges Verhältniß ſich nicht feindſelig zwi⸗ ſchen Dich und mich drängen?»
Er wendete ſich um und ſchritt zum See hinab. Da rauſchten Schritte an ſeiner Seite durch die Gebüſche. Schon an mehreren Aben⸗ den hatte er ſolche Spuren eines verdächtigen Spähers bemerkt. Mit raſchem Entſchluſſe drang er durch das Geſträuch zu der Stelle, von wel⸗ cher das Geräuſch kam. Der Mond trat hinter dem Gebirge vor und übergoß die Gegend mit glänzendem Licht. Heinrich blickte forſchend auf: dicht vor ihm ſtand eine Mannsgeſtalt mit verwilderten Zügen und drohenden Blicken, eine angeſchlagene Büchſe gerade auf ſein Herz gerichtet.
«Menſch, was haſt du im Sinne?» rief Heinrich aus. Ein eißiger Schauer rann durch ſein Gebein.«Willſt du ein Mörder werden?“


