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troſe zu ihnen in die Kajüte herab und rief mit verzweiflungsvoller Stimme:
„Ach! Wir ſind verloren. Rette ſich, wer kann!“
Alle eilten auf das Verdeck und erfuhren hier ſogleich den Grund der ſo ſchnell eingetretenen Ge⸗ fahr. Das Schiff hatte an eine verborgene Klippe geſtoßen, ein weiter Leck hatte ſich im untern Theile geöffnet und das Waſſer drang unaufhaltſam ein.
Schon war die Schaluppe in die See gelaſſen. Der Hauptmann ſprang voran in das Fahrzeug, von dem man die Rettung aus dem nahen drohen⸗ den Untergange erwartete, ihm folgte ſogleich Mac O Naugh mit ſeiner Tochter Hannah. Eben faßte Minona nach Guidv's Hand, um durch ſeine Hülfe die Schaluppe zu erreichen, da wälzte ſich eine un⸗ geheure Welle über das Schiff hin, ergriff die un⸗ glückliche Minona und riß ſie mit ſich hinab in den Abgrund.
„Minona, ich folge Dir!“ ſchrie Guido in Ver⸗ zweiflung und ſprang der Sinkenden nach. Zu glei⸗ cher Zeit ſchleuderte die Welle, welche Minona'n hinabgeriſſen, die leichte Schaluppe in das weite Meer, die Trümmer des berſtenden Schiffes wur⸗ den von dem Ocean verſchlungen und das Todes⸗


