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cchen erregte die Beſorgniß der Frauen, welche oft an dem weiten Horizonte ſpähend ſich auf dem Ver⸗ decke ergingen. Guido war dann gewönlich ihr Be⸗ gleiter, während Mac O' Naugh ſich in die Lectuͤre der Chroniken ſeines Vaterlandes vertiefte.
Aber am Abende des dritten Tages verfinſterte ſich der Horizont und gewaltige Windſtöße von allen Seiten machten bald das Schiff zum Spielballe der Wellen. Die Frauen zeigten bei dieſem Unfalle eine größere Entſchloſſenheit, als Guido erwartet hatte. Die ganze Nacht hindurch dauerte das Unwetter; jeder Augenblick drohte den Tod in den Wellen her⸗ beizuführen, jeder neue Windſtoß das hart beſchädigte Fahrzeug in die Kluft des gährenden Meeres zu begraben. Oft glaubte Guido mit dem Heulen des Sturmes vermiſcht das hölliſche Hohngelächter Samaels zu vernehmen; dann erbebte ſein Innerſtes und eiſi⸗ ger Schauer durchrann ſein Gebein, allein ein milder und beruhigender Blick aus dem ſchönem Auge Mino⸗ na's wandte bald ſeine Auſmerkſamkeit von dem wilden Getöſe ab und feſſelte ſie in der bezaubernden Nähe.
Truͤbe und ohne Hoffnung auf eine baldige Be⸗ endigung des Sturmes brach der Morgen an. Keine tröſtliche Röthe im Oſten verkündete Ruhe der Na⸗


