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Eugenio fuhr heftig bey dieſen Worten in die Hoͤhe und entriß dem Jäger das Meſſer.
Es war dasſelbe, welches er geſtern Abend, ohne es zu wiſſen, aus dem Gemach Alberto's mit⸗ genommen; noch waren die Spuren des daran kle⸗ benden Blutes erkennbar. Er machte den Verſuch: die Klinge paßte gerade in die Wunde Florentinens. Er hielt das Meſſer hoch an den Strahl der Sonne; da fiel die Decke von ſeinen Augen: es war das Stilet, das ihm ſchon in jener Ballnacht den Tod gedroht, glänzend blinkte am Griffe der Name Albertus magnus, ein Hohngelächter drang in ſeine Ohren, und er erkannte die Stimme Alberto's, die ſchneidend und teufliſch bis in das Innerſte ſeiner Seele hinabrief:„Sie iſt die Braut, ich bin der Bräutigam, ewig iſt ſie mein.“
Da griff der Wahnſinn mit glühenden Krallen
nach ſeinem Geiſte und riß ihn in ſein furchtbares Reich, wo die Macht der Gedancken verloren iſt und die Phantaſie in ſchrecklicher Willkühr ihren
Zepter ſchwingt. Doch nur wenige Tage dauerte
der Anfall. Die jugendliche Kraft war erſchöpft, und der milde Tod führte den Unglücklichen hinüber
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