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Der Liebe Gluͤck, der Sehnſucht Thraͤnen,
Des Mitleids Ruf ſind dort bekannt,
Es kann wohl irren, kann auch wähnen,
Doch iſt's dem Göttlichen verwandt.
Oft möcht es jene Frucht erſtreben
Und ahnt: das Schickſal ſage nein;
Allein die Frucht hat Gott gegeben
Und jedes Herz bekommt das Sein'. Haſt du des Auges Sinn verſtanden,
Den Sinn, der glänzend in ihm lebt,
Hat er in tauſend Strahlenbanden
Die Kraft des Geiſtes dir umwebt;
Ward dir die Götterfrucht zu Theile,
In jenes Auges Gluth gereift,
Die hier der Menſch auf kurze Weile,
Allein für ewig dort ergreift;
Iſt dir das Fleckchen eingewoben,
Der Wonne und des Leidens Quell,
Ein Samenkorn vom ew'gen Oben,
Ein Geiſtesauge trüb und hell:
Dann juble laut! Du durfteſt ſiegen
Ob Leid, ob Lebensflucht;
Den Himmel hat das Herz erſtiegen,
Wenn es nur enſig ſucht.
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