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Ungluͤcksfaͤlle begleitenden Zeichen, am Morgen auf der Rhonebruͤcke gefunden und ſogleich im Stillen begraben. Vielerley wurde nun von dem Dodten hin und hergeredet. Manche ſprachen von ſeinem fruͤhern Reichthume, von der leichtſinnigen Vergeudung deſſelben und wie es doch aͤußerſt ſeltſam ſey, daß Herli bei aller koͤrperlicher Siechheit ein Alter von nahe an hundert Jahren erreicht habe. Nicht undeutlich trat im Allgemeinen die Meinung hervor: der Todte habe einen Pact mit dem Boͤſen gehabt, wovon auch ſein ſchreckliches Ende die unausbleibliche Folge geweſen ſey. Die Ankunft der Erwarteten endigte die⸗ ſes Geſpraͤch. Von allen Seiten ſtroͤmten die Freunde und Verwandten des Brautpaars dieſem entgegen und erſchoͤpften ſich in Gluͤck⸗ wuͤnſchen und Freudebezeigungen. Die Braut war ein lieblich zartes Weſen von kaum acht⸗ zehn Jahren; der Braͤutigam ein munterer, friſcher Burſche aus Lax, der von ſeinen Eltern ein anſehnliches Vermoͤgen ererbt hatte.


