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Alpenblumen : drei schweizerische Erzählungen / von Georg Döring
Entstehung
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und dieſen wieder zu ſchauen und zu beſitzen, trieb es ihn mit unbezwinglicher Sehnſucht. Nur wenige Schritte waren die beiden Walliſer dem ſeltſamen Unbekannten gefolgt, als ſie ploͤtzlich durch eine enge Felſenſpalte in einen Hoͤhlengang traten, der ſchraͤg abwaͤrts in die Tiefe fuͤhrte. Das niedrige Felſen⸗ gewoͤlbe wurde nur von dem Glanze erleuch⸗ tet, welcher aus dem wunderbaren Kriſtalle auf des Fremden Bruſt floß. Bald erweiterte ſich der Gang, in kuͤhnern Bogen ſtieg das Gewoͤlbe empor; ein Lichtſtrom, welcher aus dem Hintergrunde quoll, uͤberſtrahlte das Leuchten des Kriſtalls, ſuͤße Toͤne wallten und wogten in zauberiſcher Harmonie aus der Ferne her. Die Wanderer ſtanden mit einemmale in einer weiten Halle, in der Alles Licht und Glanz war. Die Seitenwaͤnde, der Boden, die Decke ſchienen aus dem rein⸗ ſten Kriſtalle gebildet. In zahlloſe bunte Strahlen brach ſich das Licht, das von allen Seiten einſtroͤmte. Aus dem Durcheinander⸗

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