211 Schaafknecht, aber ich will ihn wieder weg⸗ nehmen;— ſeitdem das arme Pfarr⸗Roͤs⸗ chen unter Scharfrichters Haͤnden ſtarb und umgeht,— iſt dort kein Segen mehr.—— Der Junker,— meint unſer Herr Schul⸗ meiſter, hat in Wolluſt ausgeſaͤet und erntet den Fluch.— Nun kommt's ihm,— die gnaͤd'ge Frau haͤlt's mit dem Jaͤger,— die⸗ ſer ſetzt dem Herrn Hoͤrner auf, und druͤckt die armen Unterthanen bis aufs Blut,— denn er weiß, daß er Huͤlfe hat;— da die gnaͤd'ge Frau herrſcht und der abweſende gnaͤd'ge Herr gewaltig unterm Pantoffel ſteht. Halt’s Maul, Schlingel!— rief jetzt der Reitknecht,— Du luͤgſt!!— Na!— ich luͤge nicht,— antwortete treu⸗ herzig der Fuͤhrer,— mein Bube hat's mit eigenen Augen geſehen, wie der Jaͤger mit der gnaͤdigen Frau auf die Jagd ſchlenderte, und wie ſie ſich einander in dem Hoͤlzchen,
das von Taubenhayn nach K. fuͤhrt, herzten
und kuͤßten.— Ich bin en gerninger Haͤus⸗


