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Des Pfarrers Tochter im Taubenhayn : Volkssage nach Bürgers Ballade dargestellt / von Ew. Dietrich
Entstehung
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179 nahm ſie es, und ihre Gemuͤthsſtimmung wurde immer heiterer und die ſchoͤne Amt⸗ mannstochter, die ihre Freundin in der Noth blieb, wurde der Engel des Troſtes in ihrem Leide. Noch iſt Huͤlfe! ſprach Auguſta, ſo hieß die Tochter des Amtmanns, zu der Inquiſi⸗ tin; der Hofrath,— einſt der Zogling Deines Vaters, hat ſich fuͤr Dich verwen⸗ det, er ſelbſt hat die Bittſchrift an den Lan⸗ desherrn entworfen, und Gnade wird fuͤr Recht ergehen. Roſa war tief bewegt uͤber dieſe Worte, ſie weinte lange und heftig, dann ſprach ſie: Auguſta, haſt Du mich lieb? Auguſta. Ja, ich liebe Dich herzlich!— Roſa. Nun, ſo bitte Deinen Vater, daß er es berichte, daß ich, die Suͤndern, noch meiner Strafe getroſt entgegen ſehe, daß ich mein Verbrechen mit vollem Be⸗ wußtſeyn beging, und daß der Tod mir eine Wohlthat iſt, ich will ein warnendes Vei⸗* ſpiel ſeyn, und lehren ſoll mein Hhaupt, wen