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Des Pfarrers Tochter im Taubenhayn : Volkssage nach Bürgers Ballade dargestellt / von Ew. Dietrich
Entstehung
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146 neiden duͤrfte, der Schmach vorziehen, welche nur eine Verbindung mildern kann. Lieber

Heinrich, wir reiſen einige Monate in's Aus⸗

land, in einen der Kurorte. Der Onkel und meine Mutter begleiten uns vielleicht, indeß wird ſich das Ungewitter verziehen, und Ro⸗ land den rechten Augenblick benutzen, wo er nicht unerhoͤrt bittet, und ſein Gluͤck ſich mit unſerer Zufriedenheit vereinigen kann. Freiherr. Huldin meines Lebens! Maͤdchen! wie klug ſind Deine Rathſchluͤſſe,

wie beredt Deine Worte, ewig der Deine!

und keine Eiferſucht ſtoͤre forthin unſere Zu⸗ friedenheit. 3

Feurig umarmte er ſie, als eben der Oheim eintrat.„Brav, mein Sohn! rief er, Du feierſt ein ſchoͤnes Verſoͤhnungsfeſt, nun voll⸗ ende, ſchreibe an Roſa in Taubenhayn Dei⸗

nen Abſagebrief. Wahtheit, nicht Hohn,

fuͤhre Deine Feder, ſchreibe, daß ihr, daß dem getaͤuſchten Vater keine Hoffnungen mehr

bleiben, aber ſorge dafuͤr, daß die Arme, die 6