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Des Pfarrers Tochter im Taubenhayn : Volkssage nach Bürgers Ballade dargestellt / von Ew. Dietrich
Entstehung
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16 laten, und Equipagen, wie ſie nur ein Cava⸗ lier ſich erzeugen konnte, ließen im Amtsrathe x. den Mann des Gluͤcks erkennen. Offi⸗ ziere und Junker begruͤßten den eitlen, gaſt⸗ freien Mann mit bruͤderlicher Zutraulichkeit, und machten Riekchen, ſeiner Tochter, ei⸗ nem ſchoͤnem, aber bereits ſehr verzogenen Maͤdchen, den Hof. Vielen ſtach das an⸗ ſcheinlich reiche Maͤdchen ſehr in die Angen, und einer der ſchoͤnſten Offiziere ſchien be⸗ reits ernſte Abſichten zu haben.

Es war der Vorabend ihres 17. Ge⸗ burtstages. Schon hatte unſer Magiſter ſein Carmen ſauber abgeſchrieben, ſchon hat⸗ ten ihre juͤngeren Geſchwiſter, ſeine Zoͤglinge, ihre Gratulationen erlernt. Kuͤche und Kel⸗ ler war in Bewegung, die alten Rheinweine perlten in den verſiegelten Flaſchen. Der Italiener Schuri Muri ſandte aus der Reſi⸗ denz den koͤſtlichen Schaumwein der Cham⸗ pagne, ſandte den feinſten Burgunder, ſandte