Teil eines Werkes 
1. Th. (1824)
Entstehung
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der finſterſten Miene erwiederte Padilla; aber: Wahrlich Ihr ſeyd ſehr neugierig, junger Mann. Wiſſet Ihr, wer ich bin?

Noch bin ich nicht ſo glncklich; ver⸗

ſetzte Antonio mit leiſer Stimme. Aufrichtig

geſtanden wuͤnſchte ich wohl zu wiſſen Was ich Euch nicht zu ſagen Willens bin fiel ihm Padilla mit geſteigertem Un⸗ willen in die Rede. Voll Aerger uͤber die fehlgeſchlagene Hoffnung

blickte Antonio jetzt in das zuruͤckſchreckende Ge⸗ ſicht des muͤrriſchen Sonderlings, und wollte ſich beſchaͤmt zuruͤckziehen, da fielen ſeine Blicke aber ploͤtzlich auf die ſchdne Unbekannte. Kaum glaub⸗ te er ſichtbares Mißvergnuͤgen, und ſchmachtende Trauer uͤber die Unart ihres Vaters auf ihrem himmliſchen Antlitze zu bemerken; ſo blieb er aber wie eingewurzelt am alten Platze ſtehen, unde ſag⸗ te mit zudringlicher Hoͤflichkeit:Verzeiht, Se⸗ nor! da ich Euch hier fremd glaubte, wollte ich meine Dienſte anbieten, und wuͤrde mich gluͤcklich

geſchaͤtzt haben, Euch bey Hofe einzufuͤhren. Und wer ſagte Euch, daß ich dort erſchei

nen will. Mich duͤnkt, Ihr ſeyd ungemein Vorei⸗

lig! verſetzte Padilla mit vom Zorne

kreiſchender Stimme, und warf, das Geſicht weg⸗ 9 9

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