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Vater Abrechnung halten— es wäre das kein ganz ſchlechtes Geſchäft, meine verehrte Madame Reveillot.“
„Abrechnung?— vielleicht Herr von Martini,“ ſagte die alte Frau mit großem Ernſt,„aber nicht in der Weiſe, wie Sie ſich ſo eben ausdrückten— ja es handelt ſich in der That um jene kleine, grüne Brieftaſche, viel⸗ mehr um beide, die mit ihrem Inhalte in einer Hand vereinigt von ſo großer Wichtigkeit ſein ſollen— Sie ſagten das ſelbſt— erinnern Sie ſich?“
„Und wann hätte ich das geſagt?“
„Nun vor einigen Tagen in dem Zimmer, welches wir ſoeben verließen, im Beiſein Ihres Buchhalters.“
„Ach ja, richtig.“
„Sie hatten erfahren, daß ſich im Beſitze meines En⸗ kels die zweite grüne Brieftaſche befand, das Erbtheil ſeines armen Vaters, ein an ſich unbedeutender Gegen⸗ ſtand, welche mein Schwiegerſohn an jenem denkwürdigen Sy veſterabend mit nach Hauſe brachte— ich ſagte vor⸗ hin ein unbedeutender Gegenſtand, der aber durch eine eigenthümliche Verkettung von Zeit und Umſtänden zu einer außerordentlichen Wichtigkeit gelangt iſt.“
Herr von Martini zuckte die Achſeln unter einem Lä⸗ cheln, als wolle er ſein Bedauern ausdrücken über die lebhafte Phantaſie dieſer alten Frau, welche ſich nun auf
einmal mit einer Sache beſchäftigt, die für ihn und die


