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könnten— aber wer weiß, wer er iſt, woher er ſtammt?“
„Du ſagteſt vorhin, Du hätteſt Dich nach jener Privat⸗Anſtalt erkundigt— vielleicht bei Jemanden, der den Doktor Narder perſönlich kennt?“
„Nicht bei Jemanden, dem er perſönlich bekannt iſt, der aber die Anſtalt im Allgemeinen kennt.“
„Durch den Du auf den Doktor wirken könnteſt?“
„In dieſem Falle nicht; ja, wenn es ſich darum han— delte, Jemanden dort unterzubringen, für den gut bezahlt würde, ſo meint Herr Planchin, das würde keine Schwie⸗ rigkeiten haben.“
„Ah, Herr Planchin, der Freund meines Groß⸗ vaters?“
„Er iſt ein ſehr alter Herr geworden und geht ſelten mehr aus; ich beſuche ihn zuweilen, und bleibe ſo in Verbindung mit einigen Leuten, die es gut mit uns meinen.“
„Der Buchhalter ſprach, wie ich Dir ſchon ſagte, heute Morgen, aber ganz wie zufällig, von der kleinen Brieftaſche, ſo daß ich im Stande war, ihm eine eben ſo unbeſtimmte Antwort zu geben, doch bin ich überzeugt, er wird ſich in den nächſten Tagen mit einer direkteren Frage an mich wenden— und was, meinſt Du, Groß⸗ mutter, ſoll ich ihm in dieſem Falle für eine Antwort


