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dem Gefrierpunkte, und der theilnahmloſe Blick dieſer gleichgültigen Augen wehte den jungen Mann wie fröſtelnd an. Nur einmal trat etwas wie Leben in dieſelben, ja es zeigte ſich ſogar etwas wie der Anfang eines ſein ſol⸗ lenden Lächelns um die Lippen, als er fragte:„Was macht Madame Reveillot?“ Doch ſchien er auf dieſe Frage durchaus keine Antwort zu verlangen, denn er ſetzte nach einer Pauſe, die zu kurz war, als daß Anatole hätte antworten können, hinzu:„Eine ſehr rüſtige alte Dame — ſie wird ſich wohl befinden wie immer.“
Da er zu gleicher Zeit mit dem Kopfe nickte, auch das Geſchäftliche beendigt war, ſo ſah ſich Anatole als entlaſſen an und verließ nach einer Verbeugung das Ar⸗ beitskabinet ſeines Chefs.
Er ging auf dem Rückwege nicht wieder durch das Glashaus, ſondern machte den Umweg durch den Garten, wobei er ſeine Mappe ſo gut wie möglich vor dem feinen Regen ſchützte.
Es war halb zwölf Uhr, als er wieder an ſeinem Pulte ſaß, und hatte alſo noch eine halbe Stunde vor ſich, welche ihm von einer unbegreiflichen Länge ſchien. Obendrein trat auch noch Herr Ringel, ehe dieſer fort⸗ ging, zu ihm heran und ſprach einige gleichgültige Worte, ſo erſchienen ſie ihm wenigſtens im gegenwärtigen Augen⸗ blicke, obgleich der alte Buchhalter von ziemlich Ernſtem


