Teil eines Werkes 
1. Bd. (1868)
Entstehung
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ſchen dem Privatgarten des Bankiers und ſeinem Geſchäfts⸗ hauſe und auf deren Schwelle ſich nun ein noch ſehr junger Mann zeigte, welcher augenſcheinlich Luſt zu haben ſchien, das verbotene Gartenterrain zu betreten, und es auch wahrſcheinlich gethan haben würde, wenn er nicht die beiden Damen bemerkt hätte, welche Madame Reveillot in einiger Entfernung folgten; ſo begnügte er ſich aber, die alte Frau mit beiden Händen zu begrüßen und ihr mit leiſer Stimme und einem freundlichen Lächeln auf Franzöſiſch zu ſagen:Lieber wäre es mir ſchon geweſen, Großmutter, wenn ich Dich auf der andern Seite des Hauſes geſehen hätte, wo ich allenfalls ein Recht habe, zu Dir hinauszutreten; doch thut das auch nichts, ich habe Dich geſehen, was mich immer freut und werde heute Abend ſo pünktlich wie möglich kommen.

Bringſt Du einen Bekannten mit?

Einen vielleicht, wenn es Dir recht iſt.

Der junge Mann war anſtändig, ſauber, aber an⸗ ſcheinend etwas dürftig gekleidet, doch war dieſes wohl des dünnen Sommerrocks wegen, den er auf dem Comptoir zu tragen pflegte, und in welchem er ſich jetzt hier trotz der Kälte ſehen ließ.

Als ſich die beiden Damen näherten, wollte er ſich zurückziehen, doch begrüßte ihn Anna von Martini auf ſo freundliche Art, daß er nicht anders konnte, als dieſen