die Rache des Pöbelhaufens auf die Einwohner leiten
möchten.
Auch beſchränkte ſich dieſes Gefühl nicht blos
auf kleine Orte, wo die Leute ſo furchtſam, er⸗
ſchrocken und unſchlüſſig waren; denn als ſie in die
Nähe von London kamen, trafen ſie im grauen
Dämmerlichte des Morgens auf mehr als eine arme
katholiſche Familie, welche, durch die Drohungen und
Warnungen ihrer Nachbarn erſchreckt, die Stadt zu Fuße verlaſſen hatten; auch erfuhren ſie durch dieſelben, ſie hätten nicht einmal ein Pferd oder einen Wagen zur Fortſchaffung ihrer Habe miethen können, und wären daher genöthigt geweſen, alles der Gnade des Pöbelhaufens preiszugeben. In der Nähe von Mile⸗ end kamen ſie an einem Hauſe vorbei, deſſen Eigen⸗ thümer, ein nicht ſehr bemittelter Katholik, der ſich einen Wagen gemiethet, um in der Nacht ſeine Möbel fortzuſchaffen, Alles auf die Straße herausgebracht hatte, um, ſobald das Fuhrwerk anlangte, mit dem Packen keine Zeit zu verlieren. Aber der Mann, mit dem er handelseins geworden war, hatte ſich, beun⸗ ruhigt durch die nächtlichen Feuer und den Anblick der Rebellen, die an ſeiner Thüre vorbeizogen, ge⸗ weigert, ſein Wort zu halten, und der arme Herr ſaß mit Frau, Kindern und Magd in offener Straße zitternd unter ſeinem Eigenthum, bangend der Ankunft des Tages entgegenſehend und nicht wiſſend, wohin er ſich wenden oder was er anfangen ſollte.
Ebenſo verhielt es ſich, wie ſie horten, mit den


