Teil eines Werkes 
6. Bdchn (1842)
Entstehung
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der gniſſe aupt⸗

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abſchnitte eines ganzen Lebens in die engen Grenzen von vierundzwanzig Stunden zuſammengedrängt wer⸗ den— in derſelbigen Nacht führte Herr Haredale ſeinen Gefangenen, den er unter Beihülfe des Küſters gebunden und auf ſein Pferd geſetzt hatte, nach Chig⸗ well, um ſich daſelbſt ein Fuhrwerk zu verſchaffen, mittelſt deſſen er denſelben raſch nach London vor einen Friedensrichter ſchaffen konnte. Der ordnungs⸗ loſe Zuſtand der Stadt war, wie er wohl wußte, ein zureichender Grund für das Anſinnen, daß der Mör⸗ der noch vor Tagesanbruch in das Gefängniß geſetzt werde, da Niemand für die Sicherheit eines der Wachhäuſer oder der gewöhnlichen Detentionsplätze bürgen konnte; und einen Gefangenen durch die Straßen zu führen, wenn ſich der Pöbel ſchon wieder umtrieb, wäre nicht nur ein ſehr gefährliches Wag⸗ niß geweſen, ſondern würde das Geſindel ſchon vorn⸗ weg zu einem Befreiungsverſuche gereizt haben. Er überließ die Führung des Pferdes dem Küſter, ging dicht neben dem Mörder her, und in dieſer Ordnung erreichten ſie gegen Mitternacht das Dorf.

Die Einwohner waren alle wach und auf, denn ſie fürchteten in ihren Betten verbrannt zu werden, und ſuchten ſich durch gemeinſchaftliches Wachen zu tröſten und zu beruhigen. Einige der rüſtigſten waren bewaffnet und hatten ſich auf dem Raſen zu einem Haufen verſammelt. Herr Haredale redete dieſe Män⸗ ner, die ihn wohl kannten, an, erzählte ihnen kürz⸗ lich, was vorgefallen, und erbat ſich ihren Beiſtand,