Teil eines Werkes 
5. Bdchn (1842)
Entstehung
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er niedergeworfen, und die Soldaten deßgleichen: aber ſelbſt dann konnte er keinen Augenblick ihre Wach⸗ ſamkeit täuſchen. Sie waren wieder aufgeſtanden und hatten ſich um ihn angeſchloſſen, noch ehe ihm ſeine gefeſſelten Hände geſtatteten, ſich auf die Beine zu helfen. So eingezwängt, fühlte er ſich auf einmal auf die oberſte Stufe einer niedrigen Treppe empor⸗ gehoben. Er ſah noch für einen Moment den käm⸗ pfenden Volkshaufen und da und dort ein paar Roth⸗ röcke, die ſich zu ihren Kameraden durchzuarbeiten verſuchten. Im nächſten Augenblicke aber war alles Nacht und düſter, und er ſtand unter einem Haufen von Männern in der Vorhalle des Gefängniſſes.

Bald darauf erſchien ein Schmied, der ihm ſchwere Eiſen anſchlug. Unter der ungewohnten Laſt dieſer Feſſeln ſo gut als möglich fortſtolpernd, wurde er nach einer feſten, ſteinernen Zelle geführt, wo man ihn allein ließ und die Thüre mit Schlöſſern, Quer⸗ balken und Ketten wohl verwahrte. Zuvor hatte man aber, ohne daß er es bemerkte, auch Greif hineinge⸗ ſteckt, der mit geſenktem Kopfe, nur das tiefſchwarze Gefieder geſträubt, das unglückliche Geſchick ſeines Herrn zu begreifen und zu theilen ſchien.