Teil eines Werkes 
5. Bdchn (1842)
Entstehung
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militäriſcher Streitkräfte in den Straßen zu vermeiden, und war menſchlich beſorgt, nicht den mindeſten An⸗ laß zu einem möglichen Befreiungsverſuche zu geben, da er wohl wußte, wie es in dieſem Falle zu Blut⸗ vergießen und Verluſt von Menſchenleben kommen müßte, und daß mancher Unſchuldige, den nur müßige Neugierde an Ort und Stelle geführt hatte, fallen würde, ſobald die mit dem Zuge gehenden Civilbeam⸗ ten Vollmacht zum Schießen ertheilten. Er führte daher ſeine Mannſchaft raſch vorwärts, mit barm⸗ herziger Klugheit die beſuchteren Straßen umgehend und nur ſolche einſchlagend, welche wahrſcheinlicher⸗ weiſe am wenigſten durch das Geſindel unſicher ge⸗ macht wurden. Dieſe weiſe Maßregel machte es ihnen nicht blos möglich, ihr Quartier ohne Störung zu erreichen, ſondern täuſchte auch auf eine wirkſame Weiſe einen Haufen Aufrührer, der ſich in einer der Hauptſtraßen geſammelt hatte, durch welche, wie man glaubte, der Zug kommen mußte. Die Rebellen blieben daher in der Abſicht, den Gefangenen ihren Händen zu entreißen, noch immer beiſammen, nach⸗ dem man den Gefangenen bereits in Sicherheit ge⸗ bracht, die Kaſernenthore geſchloſſen und zum Schutze derſelben an jedem Eingange die Wache verdoppelt hatte.

Hier angelangt, wurde der arme Barnaby in einem Gelaße mit einem ſteinernen Boden unterge⸗ bracht, wo es gewaltig nach Tabak roch, ein ſtarker Luftzug herrſchte und eine große hölzerne Bettſtelle

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