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ihm etwas zu trinken zu geben, vor allem aber ohne den mindeſten Zeitverluſt Hausthüre und Fenſterläden zu ſchließen und zu verriegeln. Die letztere Auffor⸗ derung trug keineswegs dazu bei, ſeine Zuhörer zu beruhigen oder ſie mit behaglicheren Gefühlen zu er⸗ füllen; demungeachtet aber willfahrten ſie mit großer Behendigkeit, und nachdem ſie ihm einen Becher voll faſt kochendheißen Grogs in die Hand gegeben hatten, harrten ſie, was er ihnen wohl zu erzählen haben koͤnnte.
„O Johnny,“ ſagte Solomon, dem Wirthe die Hand drückend.„O Parkes! O Tommy Cobb! Warum mußte ich auch heute Abend dieſes Haus verlaſſen! Am neunzehnten März— von allen Aben⸗ den im Jahr am neunzehnten März!“
Sie rückten alle enger an's Feuer. Parkes, der der Thüre am nächſten war, fuhr auf und ſah über ſeine Schulter zurück. Herr Willet fragte in großer Entrüſtung, was zum Teufel er damit meine— ſagte dann:„Gott ſey bei uns!“ ſchaute gleichfalls über die Schulter und rückte ein wenig näher.
„Als ich heute Abend von hier fortging,“ ſagte Solomon Daiſy,„dachte ich wenig daran, was wir heute für einen Monatstag hatten. Seit ſiebenund⸗ zwanzig Jahren bin ich, nach Einbruch der Dunkel⸗ heit, nie an dieſem Tage allein in die Kirche gegangen. Ich habe ſagen hören, die Geiſter und todten Leute, welche keine Ruhe im Grabe haben, hielten ihre Sterbetage, wie die Lebenden ihre Geburtstage feiern. — Wie der Wind heult!“


