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„Haben mich meine Ohren getäuſcht,“ ſagte der Lehrling,„oder träume ich? Was ſoll ich thun, Schickſal— ſoll ich dir danken oder dich verfluchen?“
Dann gab er mit vieler Würde ſeine großartige Stellung auf, zog ſein Spiegelfragment hervor, pflanzte es auf der gewöhnlichen Bank gegen die Mauer, wandte den Kopf um und betrachtete aufmerkſam ſeine Beine.
„Wenn dieſe ein Traum ſind,“ fuhr Sim fort, „ſo ſollten Bildhauer derartige Viſionen haben und ſie ausmeißeln, wenn ſie erwachen. Doch nein, es iſt Wirklichkeit. Im Schlafe ſieht man keine ſolche Gliedmaßen. Zittre Willet und verzweifle. Sie iſt mein! Sie iſt mein!“
Wit dieſen triumphirenden Ergüſſen griff er nach einem Hammer und führte einen heftigen Schlag nach einem Schraubſtock, in welchem er ſich wohl Joſeph Willet's Kopf oder Schädel vergegenwärtigen mochte. Sobald dieß geſchehen war, brach er in ein ſchallendes Gelächter aus, das ſogar Miß Miggs in ihrer fernen Küche aufſchreckte, tauchte ſeinen Kopf in ein Waſſerbecken und nahm ſeine Zuflucht zu dem Handtuche in dem Wandſchranke, welches den doppel⸗ ten Zweck erfüllte, einmal ſeine Gefühle zu be⸗ ſchwichtigen, und dann, ſein Geſicht zu trocknen.
Joe, der mit troſtloſem und niedergeſchlagenem Herzen, aber doch voll Entſchloſſenheit, des Schloſſers Haus verließ, begab ſich geraden Wegs nach dem Krummſtabe und fragte daſelbſt nach ſeinem Freunde,


