Zimmer mit ſeinem ſchweren Gebälke und den ge⸗ täfelten Wänden ausſah, als ſey es von polirtem Elfenbein gebaut— und während der Wind draußen brüllte und heulte, bald an der Klingel raſſelnd und die Angeln der ſtarken Eichenthüre erknarren machend, bald gegen den Fenſterrahmen treibend, als wolle ſie denſelben einſchlagen— bei dieſem Lichte und unter ſo bedeutungsvollen Auſpizien begann Solomon Daiſy ſeine Erzählung.
„Herr Reuben Haredale, Herrn Geoffrey's älterer Bruder—“
Hier machte er mit einemmale Halt und pau⸗ ſirte ſo lange, daß ſogar John Willet ungeduldig wurde und ihn fragte, warum er nicht fortführe.
„Cobb,“ ſagte Solomon Daiſy, ſeine Stimme dämpfend, und den Poſthalter anredend;„welchen Mo⸗ natstag haben wir heute?“
„Den neunzehnten.“
„März,“ fügte des Küſter, ſich vorwärts beu⸗ gend, bei.
„Den neunzehnten März; das iſt ſehr ſonder⸗ bar.“ Alle ſtimmten flüſternd bei und Solomon fuhr
fort: „Herr Reuben Haredale, Herrn Geoffrey's älterer Bruder, war vor zweiundzwanzig Jahren der Beſitzer des Kaninchenhags, der, wie Joe geſagt hat,— nicht, daß du dich deß noch erinnerſt, Joe, denn dieß iſt bei einem Jungen, wie du, unmöglich, ſondern


